kapper.net startet Industrie-Vernetzung 2017

Foto Harald Kapper

Die Daten müssen fließen – Software definiert das Netzwerk

Das Jahr 2016 hat bei kapper.net einen massiven Ausbau der Netzinfrastruktur in und um Österreich mit sich gebracht.
Auf der österreichweit und in den Nachbarländern verfügbaren Infrastruktur werden als neueste Innovation Industrie-Vernetzungen mit Hilfe sogenannter Software-Definierter-Netzwerk-Technologien speziell angeboten.
Damit können Unternehmen mit nur einem Standort bis hin zu solchen mit globalem Netzwerk über mehrere hundert Standorte ihre globale Vernetzung über die kapper.net Lösungen realisieren und nachhaltig Kosten senken.

„Wir bieten nach intensiver Entwicklungsarbeit in Zusammenarbeit mit Industriepartnern die erste österreichische Internetlösung für Industrie 4.0 Vernetzungen“, eröffnet Harald Kapper, Geschäftsführer von kapper.net.

„Österreichische Unternehmen mit ihren Netzwerk- und Cloud-Diensten aus Österreich profitieren bereits seit geraumer Zeit vom besonderen Schutz ihrer Daten in Österreich“, erklärt Kapper weiter. „Wir starten 2017 mit unserem Angebot für Industrie 4.0 Anwendungen: Damit schützen wir die übermittelten Produktionsdaten nach höchsten Standards und bieten gleichzeitig hochflexible Einsatzmöglichkeiten ohne besonderen Hardwareeinsatz – und damit zu vergleichsweise geringen Kosten.“

Eines der wesentlichen Kriterien von Industrie 4.0 Anwendungen ist die Möglichkeit, auch sehr geringe Losgrößen kosteneffizient zu produzieren. Gleichzeitig sind die realisierten Produkte oft extrem innovativ und damit ganz besonders schützenswert. Die Zusammenarbeit zwischen Design, Prototyping und Produktion soll dennoch möglichst einfach und kosteneffizient erfolgen können.

Virtuelle Router sorgen für flexible Vernetzung ohne Hardwareeinsatz

„In genau diese Kerbe stößt die Software-Definition von Netzwerken“, meint Harald Kapper. kapper.net kann mit Cloud-Diensten enorme Speicherressourcen und Rechenleistung bereitstellen, während die kostenintensive Vernetzung mit den jeweiligen Kooperationspartnern dabei bisher die größte Herausforderung in der Praxis war, können mit Hilfe von Cloud-Routern und -Firewalls Bandbreiten flexibel skalieren. Teure Hardware muss damit nicht mehr angeschafft werden. Über wenige web-basierte Schritte können Netzwerke geschützt miteinander verbunden werden und die Datenübertragung in garantierter Qualität erfolgen.
Der Anschluss vor Ort erfolgt über gesicherte LWL-Infrastruktur, LTE-Anbindungen mit bis zu 150 Mbit/s Bandbreite und bei Bedarf auch über „klassische“ Kupfer-DSL-Netzwerktechnologie.

kapper.net rechnet mit einem Einsparungspotential für Unternehmen von mehreren Tausend Euro pro Jahr, die sich durch den Ersatz klassischer Firewalls und Internetverbindungen einsparen lassen. Gleichzeitig steigt die Produktivität zwischen den Industrie-Teilnehmern, da die Partner-Betriebe an den redundanten Rechenzentrumsstandorten von kapper.net über eine gemeinsame Cloud-Infrastruktur vernetzt werden, die gegen Industriespionage und -angriffe geschützt ist.

Die Cloud-Router von kapper.net unterstützen durchgehend den Industriestandard IPv6 und natürlich auch das „alte“ IPv4-Protokoll zur Vernetzung aller Systeme im Internet der Industriedinge („Industry Internet of Things“). Die Daten selbst werden durchgehend verschlüsselt übertragen, die Schnittstelle in das „normale“ Internet wird durch hochleistungsfähige Hardware-Firewalls geschützt.

Einige bereits 2016 umgesetzte Projekte umfassen beispielsweise die global geschützte Sprachdatenvernetzung für ein weltweit agierendes Designbüro, die direkte Vernetzung von Personalvermittlern und Head-Hunter-Büros zum geschützten Austausch der Daten zwischen den Unternehmen, aber auch die österreichweite geschützte Vernetzung von Produktionsbetrieben mit einem „virtuellen Designcenter“: Es bietet dem Kunden mittels Virtual-Reality-Technologie die Bauteile als Prototyp bereits zur Ansicht, noch bevor die Produktion mit den Industrierobotern startet.

Über kapper.net
kapper.net ist ein unabhängiger österreichischer Internet-Provider mit Sitz in Wien und betreut rund 9.000 Kunden. Gegründet 1993, gehörte kapper.net zu den ersten privaten Internet-Anbietern des Landes und zählt heute zu den wenigen Unternehmen der Branche, die seit über 20 Jahren unverändert bestehen. Erfolgsrezept: guter Service und neueste Technologie. Der Schwerpunkt von kapper.net liegt auf anspruchsvollen Lösungen für Business-Kunden. Das Portfolio umfasst österreichweite Internet-, Daten-, Sprach- und Cloud-Dienste sowie Software- und Sicherheitslösungen. kapper.net besitzt ein eigenes Rechenzentrum und eine eigene österreichweite Netz-Infrastruktur und bietet Verbindungen über Kupferkabel, Glasfaser und LTE.

 https://kapper.net

  • Veröffentlicht in: Presseaussendungen
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